Kompetenter werben mit Kompetenzmarketing

Sprachloser SmileyDer Begriff „Kompetenzmarketing“ ist vielleicht nicht neu, aber zumindest so ungebräuchlich, dass er nicht einmal bei Wikipedia erscheint (Stand 20. März 2009). Aber es gibt ihn, wie die unvermeidliche Googlesuche bestätigt. Sogar als Buch mit wissenschaftlichem Background.

Dem B2B Texter schwirrt das Wort im Kopf herum, seit ich auf www.competence-site.de, dem „Kompetenz-Netzwerk für Manager und Führungskräfte“ ein E-Interview für ein namhaftes Softwareunternehmen geschrieben habe (dies ist ein „Anonymes Projekt“. Wenn Sie wissen möchten, worum es sich bei dem E-Interview genau handelt … E-Mail genügt!).

Kompetenzmarketing oder auch „Kompetenzorientierte Werbung“ beschreibt im Wesentlichen eine Form der Kommunikation, bei der nicht rein werbliche Aussagen im Vordergrund stehen, sondern eine eher authentische, sachlichere und nachvollziehbare Darstellung der Unternehmenskompetenzen (auch auf Produktebene).
Zu dieser Kommunikationsform gehören u.a. Whitepaper, Fallstudien, Leitfäden, Web-Seminare, Checklisten und Interviews. Im Grunde zählt jeder fachliche Forenbeitrag bei Xing und in anderen Portalen auch dazu. Auch ein Fachblog, also ein themenspezifisches Weblog kann eine Maßnahme in punkto Kompetenzmarketing sein.

In den letzten Jahren haben gerade viele IT-Unternehmen erkannt, dass über eine nur unterschwellig werbliche Kundenansprache oftmals mehr erreicht werden kann als durch die tollsten Kreativideen. Man hat einfach das Gefühl, beraten und vorteilsorientiert informiert als werblich beschossen zu werden.

Mein Problem derzeit ist, dass immer mehr Unternehmen ihre Kompetenz-Kommunikationsmittel auf der eigenen Website oder auf Portalen wie der Competence-Site platzieren. Man verliert einfach vollkommen den Überblick. Deshalb würde ich mir wünschen, dass sich ein blitzsauberes Startup dazu entschließt, eine komfortable, branchenübergreifende „Kompetenzmarketing-Suchmaschine“ zu entwickeln, mit der man auf Basis gezielter Fragen genau die Kommunikationsmittel in die Hand bekommt, die auch wirklich kompetente Antworten liefern. Im IT-Umfeld versucht sich wenigstens der IDG-Verlag mit Central-IT daran.

Aber universell? Startups setzen sich hierzu bitte mit dem Imvestor ihres Vertrauens in Verbindung. Am besten möglichst schnel. Ich will nicht mehr suchen!!!

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